Blog · Ayurveda & Rezepte · Januar 2025

Wärmender Yogi-Tee –
Einfach selber machen

✍️ Pascal Mühlebach  📖 Lesezeit ca. 5 Minuten  📅 Januar 2025

Yogi-Tee ist ein Klassiker der ayurvedischen Küche – ein Gewürztee, der wärmt, belebt und den Körper von innen heraus unterstützt. Er lässt sich ganz einfach selbst herstellen, schmeckt intensiver als viele fertige Mischungen und ist deutlich kostengünstiger.

Der Duft von Zimt, Kardamom und Ingwer schafft sofort eine Atmosphäre von Ruhe und Geborgenheit. Ein Tee, der nicht nur wärmt, sondern auch den Stoffwechsel anregt und die Verdauung unterstützt – ganz im Sinne des Ayurveda.


Warum Yogi-Tee so wohltuend ist

Yogi-Tee ist mehr als ein Getränk. Er verbindet traditionelle Gewürze, die im Ayurveda seit Jahrhunderten genutzt werden – je nach Dosha und Jahreszeit wirken sie unterschiedlich stark:

  • Er wärmt von innen – ideal für Vata- und Kapha-Typen
  • Wirkt entzündungshemmend
  • Unterstützt die Verdauung
  • Fördert innere Balance

Besonders an kalten Tagen oder als Teil einer achtsamen Morgenroutine wirkt er stabilisierend und stärkend. Im Herbst und Winter – also in der ayurvedischen Vata-Zeit – ist er ein täglicher Begleiter.

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Rezept für 100 g selbst gemachten Yogi-Tee

Die Mischung lässt sich auf Vorrat herstellen und in einem Glas aufbewahren – so hast du deinen Tee immer griffbereit.

Zutaten für 100 g Mischung

  • Ceylon-Zimtstangen – wärmend, fördert Durchblutung 50 g
  • Kardamom-Kapseln – unterstützt Verdauung, aromatisch 15 g
  • Getrockneter Ingwer – anregend, stärkt das Immunsystem 15 g
  • Gewürznelken – entzündungshemmend, antibakteriell 12 g
  • Schwarze Pfefferkörner – regt Stoffwechsel an, erzeugt Wärme 8 g

💡 Tipp: Die Gewürze nur grob zerkleinern. Zu feines Mahlen führt zu einem trüben Tee und erschwert das Abseihen.

Zubereitung – für eine Tasse

  1. 1 TL der Gewürzmischung mit 250 ml Wasser aufkochen
  2. 10–15 Minuten leicht köcheln lassen
  3. Abseihen
  4. Nach Belieben mit pflanzlicher Milch oder etwas Honig verfeinern

Je länger der Tee zieht, desto intensiver wird das Aroma.

Yogi-Tee Zutaten – Zimt, Kardamom, Ingwer, Nelken

Wann Yogi-Tee besonders gut passt

Durch seine wärmenden Eigenschaften eignet sich Yogi-Tee vor allem an kalten Tagen, am Morgen zur Aktivierung der Verdauung und nach einem Spaziergang oder einer ruhigen Yogapraxis.

Weniger geeignet ist er am späten Abend, da er anregend wirken kann. Für Menschen mit starkem Hitzeempfinden oder empfindlichem Magen gilt: in kleinen Mengen geniessen. Das entspricht dem ayurvedischen Pitta-Prinzip – Pitta-Typen mögen es lieber kühl.

Der Tee passt wunderbar auch als Teil eines bewussten Morgenrituals: Statt sofort zum Handy zu greifen, erst eine Tasse Yogi-Tee – langsam trinken, den Duft wahrnehmen, ankommen.

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Fazit – Wärme, Aroma und Balance in einer Tasse

Yogi-Tee ist ein einfaches, wohltuendes Ritual. Mit wenigen Zutaten kannst du dir jederzeit eine Tasse Wärme zubereiten – frisch, aromatisch und genau nach deinem Geschmack.

Ein Tee, der Körper und Geist stärkt – und dich sanft durch die kalte Jahreszeit begleitet.

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Pascal Mühlebach
Pascal Mühlebach Yogalehrer in Kloten, seit 2018. Dipl. SYV/EYU, Qualitop-anerkannt. Unterrichtet wöchentlich im Hegnerhof Kloten – in fünf Stilen, für alle Levels. Mehr über Pascal hier.